Schneckenhäuser
Jede Schnecke hat ihren eigenen Rückzugsort, ihr eigenes Heim, dass ihr Sicherheit gibt und Halt. Sie trägt es ihr Leben lang mit sich auf dem Rücken, es ist schön und bunt, bei manchen ganz besonders gemustert, bei anderen ganz schlicht. Bei drohender Gefahr ziehen sich die Schnecken in ihr kleines Haus zurück und igeln sich völlig ein und sind somit weniger angreifbar.
Doch ist es wirklich eine Zuflucht oder ist es ein Gefängnis?
Auch wir Menschen verhalten uns so, bei Gefahr und auch bei Traurigkeit. Wir verstecken uns zu Hause, lassen keinen in das "Schneckenhaus" hinein.
Ich möchte mich grad einigeln, mich verstecken, keinem zeigen wie es mir geht und wie ich mich fühle. Aber ich spüre auch die Last des "Schneckenhauses" auf dem Rücken, sie drückt mich runter und lässt mich gebückt gehen. Ich kann mich kaum aufrichten und noch weniger durchatmen. Ich bin unzufrieden mit mir selbst, merke das ich mich selber nicht mehr anschauen mag. Ich bin ungeduldig und zerstöre mich selbst. Die ständigen Kopfschmerzen sind nur ein Teil davon, auch das immer wieder aufkratzen alter Wunden, das fliessende tiefrote Blut.
Ich hab viel zuviel Zeit zum nachdenken im Moment, bin viel zu oft alleine. Ich spüre das es falsch ist, mich so sehr zurückzuziehen, aber ich finde grad keinen Weg hinaus. Ich hab mich verlaufen in meinem dunklen Inneren.
Doch ist es wirklich eine Zuflucht oder ist es ein Gefängnis?
Auch wir Menschen verhalten uns so, bei Gefahr und auch bei Traurigkeit. Wir verstecken uns zu Hause, lassen keinen in das "Schneckenhaus" hinein.
Ich möchte mich grad einigeln, mich verstecken, keinem zeigen wie es mir geht und wie ich mich fühle. Aber ich spüre auch die Last des "Schneckenhauses" auf dem Rücken, sie drückt mich runter und lässt mich gebückt gehen. Ich kann mich kaum aufrichten und noch weniger durchatmen. Ich bin unzufrieden mit mir selbst, merke das ich mich selber nicht mehr anschauen mag. Ich bin ungeduldig und zerstöre mich selbst. Die ständigen Kopfschmerzen sind nur ein Teil davon, auch das immer wieder aufkratzen alter Wunden, das fliessende tiefrote Blut.
Ich hab viel zuviel Zeit zum nachdenken im Moment, bin viel zu oft alleine. Ich spüre das es falsch ist, mich so sehr zurückzuziehen, aber ich finde grad keinen Weg hinaus. Ich hab mich verlaufen in meinem dunklen Inneren.
Melaryfer - So, 10. Nov, 17:46
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Nachdenkliche - So, 10. Nov, 20:05
Deine
Texte sprechen mir aus der Seele! Sehr traurig, aber sehr schön
zugleich.
zugleich.
Melaryfer - So, 10. Nov, 22:59
Danke. Sie drücken das aus, was ich oft nicht in der Lage bin auszusprechen. Ich konnte schon immer besser meine Gedanken und Gefühle aufschreiben.
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